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Lichtbrechung in einem funkelnden Diamanten – Symbol für Ewigkeit und Erinnerung
Die besondere Form des Gedenkens

Diamant­bestattung
 aus menschlicher Asche

Aus der Asche eines geliebten Menschen entsteht ein einzigartiger Erinnerungs­diamant. Erfahren Sie alles über Kosten, Herstellung, Haltbarkeit und rechtliche Rahmen­bedingungen.

Überblick

Was ist eine Diamant­bestattung?

Bei der Diamant­bestattung wird aus der Asche eines Verstorbenen im Labor ein echter synthetischer Diamant hergestellt. Das Kohlen­stoff­monoxid aus der Asche wird unter extremem Druck und Hitze zu einem kristallinen Edelstein umgewandelt – ein unvergäng­liches Zeichen der Liebe und Erinnerung.

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Anteil in Deutschland
0EUR
Preis ab (0,25 Karat)
0Wochen
Herstellungs­dauer
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Echte Kohlen­stoff­struktur
Geschichte

Von der Alchemie zum Labor-Diamanten

1950er

Erste synthetische Diamanten

General Electric erzeugt 1954 erstmals künstliche Diamanten aus Kohlenstoff unter extremem Druck. Die Technologie war jedoch so teuer, dass sie ausschließlich für Industriezwecke genutzt wurde.

1990er

Diamanten aus Haaren

Erste Unternehmen beginnen, aus menschlichem Haar Schmuckdiamanten herzustellen. Der Carbon-Gehalt der Keratin-Fasern reichte für kleine Kristalle – ein emotionaler, aber noch technisch unfertiger Markt entsteht.

2001

Der erste Asche-Diamant

Das US-Unternehmen LifeGem stellt 2001 den ersten Diamanten aus einer geringen Menge menschlicher Asche her. Das Verfahren wird zum Patent angemeldet und die weltweite Nachfrage nach persönlichen Erinnerungs-Diamanten wächst.

2004

Algordanza bringt die Technik nach Europa

Die Schweizer Firma Algordanza wird zur ersten Anbieterin in Europa, die aus Kremierasche Diamanten im HPHT-Verfahren (High Pressure High Temperature) herstellt. Die Qualität erreicht bald natürliche Diamanten.

Heute

Mehrere Anbieter weltweit

Mit einem Anteil von weniger als 3 Prozent aller Bestattungsformen bleibt die Diamantbestattung eine exklusive Nische. Sie wird jedoch zunehmend als高端-Tribut für besondere Menschen gewählt – besonders bei jüngeren Verstorbenen.

Motivation

Warum Menschen einen Erinnerungs­diamanten wählen

Diamant aus Asche

Ewigkeit greifbar machen

Ein Diamant ist für Millionen Jahre beständig. Für Angehörige bedeutet er: Ein Stück des geliebten Menschen bleibt für immer physisch präsent und kann bei sich getragen werden.

Diamantbestattung Prozess

Individueller als jeder Grabstein

Keine zwei Diamanten sind identisch. Farbe, Größe, Schliff – jeder Stein ist so einzigartig wie der Mensch, aus dessen Asche er entstand. Das macht ihn zu einem persönlicheren Gedenkort als jede Standard-Urne.

Erinnerungsdiamant Ring

Mobil und nah

Im Gegensatz zu einem Friedhofsgrab kann ein Diamant überall hingebracht werden – als Ring, Anhänger oder lose Stein. Damit bleibt die Erinnerung nicht an einen Ort gebunden, sondern begleitet den Trauernden.

Diamantpresse Labor

Für Individualisten

Wer keinen konventionellen Friedhof und keine nachfolgende Grabpflicht möchte, findet in der Diamantbestattung eine alternative Form der letzten Ruhe, die völlig frei von bürokratischem Ballast ist.

Abwägung

Vorteile und Herausforderungen im Überblick

Vorteile

  • Einzigartiger, unvergänglicher Erinnerungs­schmuck aus echtem Kohlen­stoff des Verstorbenen
  • Nah­bar und alltags­präsent – nicht an einen Friedhofs­ort gebunden
  • Keine laufenden Kosten für Grabpflege, Ruhe­fristen oder Stand­gebühren
  • Kann weiter­vererbt werden und Generationen über­dauern
  • Besonders beliebt bei jungen Erwachsenen und modernen Bestattern

Herausforderungen

  • Sehr hohe Kosten im Vergleich zu Standard­bestattungen (ab 3.000 EUR aufwärts)
  • Langsame Herstellung (bis zu 16 Wochen Warte­zeit)
  • Nur nach vorheriger Feuer­bestattung möglich
  • Nicht mit anderen Gedenk­orten kombinier­bar, wenn der gesamte Kohlen­stoff verbraucht wird
  • Für einige Kulturen und Religionen nicht akzeptabel
Entwicklung

So hat sich die Diamant­bestattung etabliert

2001 – erster Asche-Diamant (USA)~0,01 % aller Bestattungen
0,01 %
2008 – Algordanza in Europa~0,1 % aller Bestattungen
0,1 %
2025 – etablierte Nische~2–3 % aller Bestattungen
2–3 %

Quellen: Bundesverband Deutscher Bestatter e.V., Algordanza Schweiz, eigene Recherche 2026.

Ablauf

Der Weg vom Kohlen­stoff zum Erinnerungs­diamanten

01

Feuer­bestattung und Asche­über­gabe

Der Bestatter führt zunächst die Feuer­bestattung durch. Ca. 500 g Asche werden für die Diamant­herstellung benötigt. Die Asche wird analysiert, um den Kohlen­stoff­gehalt zu bestimmen, und dann an das Labor übergeben.

02

Reinigung & Isolierung des Kohlen­stoffs

Im Labor wird die Asche chemisch gereinigt, um reines Kohlen­stoff­monoxid zu gewinnen. Alle Verun­reinigungen werden heraus­gefiltert, sodass nur der kristalline Kohlen­stoff für den HPHT-Prozess übrig bleibt.

03

HPHT-Wachstum im Labor

Der gereinigte Kohlen­stoff wird in eine Druck­kammer gebracht und bei über 1.500 °C und 60.000 Bar Druck gehalten. Unter diesen Bedingungen kristal­lisiert sich der Kohlen­stoff langsam zu einem Diamanten – genau wie in der Erdkruste, nur schneller.

04

Schliff, Zertifi­zierung & Übergabe

Der Roh­diamant wird von einem Edel­steinschleifer geschliffen (Brillant, Herz, Kissen etc.) und mit einem Echtheits­zertifikat versehen. Nach ca. 8–16 Wochen erhalten die Angehörigen den fertigen Diamanten inkl. Dokumentation.

Kosten

Was kostet was? Transparente Aufstellung

Feuerbestattung & Asche­analysecirca 400 – 1.200 EUR
HPHT-Labor & Herstellung (0,25 Karat)circa 3.000 – 5.000 EUR
Größere Karat­zahl (0,5–1 Karat)circa 6.000 – 15.000 EUR
Schliff & Zertifizierung (GIA/IGI)circa 500 – 2.000 EUR
Gesamtkosten (0,25–0,5 Karat)ab 4.500 EUR
Kosten

Kosten der Diamantbestattung

Die Diamantbestattung ist die hochwertigste Form der Erinnerung: ab etwa 4.500 Euro, im Durchschnitt 4.500 bis 9.500 Euro.

Unterpunkt-Kern

Die Kostenaufstellung im Detail

Aus dem Kohlenstoff der Asche wird in einem mehrwöchigen Verfahren ein echter Diamant hergestellt. Die Restasche kann beigesetzt werden, der Diamant bleibt der Familie als tragbarer Erinnerungsort.

Woher stammen diese Zahlen? Aus öffentlich einsehbaren Friedhofsgebührensatzungen, Krematoriumstarifen und unabhängigen Verbraucherstudien (u. a. Stiftung Warentest). Es sind Markt-Richtwerte, keine Preise einzelner Bestatter — vergleichen Sie deshalb zwei bis drei Angebote.

KostenpositionPreisrahmen
Bestattergrundleistung1.200–2.000 €
Einäscherung (Krematorium)400–700 €
Diamantherstellung2.500–5.000 €
Fassung (Ring, Anhänger)500–2.000 €
Beisetzung der Restasche300–800 €
Gesamt einfach bis mittel4.500–9.500 €
Spartipp 1 — Fassung beim Juwelier: Die Fassung des Diamanten kostet beim Juwelier oft nur die Hälfte dessen, was der Anbieter selbst berechnet. Spartipp 2 — Kleine Diamanten: Ein 0,3-Karat-Diamant kostet etwa die Hälfte eines 0,5-Karat-Steins — die Erinnerung bleibt dieselbe.

Alles zur Diamantbestattung: Ablauf & Voraussetzungen →

Diamantbestattung: Kernfakten

  • Echter Diamant aus Kohlenstoff der Asche
  • Farbtöne von weißblau bis dunkelblau üblich
  • Herstellung dauert Wochen bis Monate
  • Ein oder mehrere Diamanten möglich
  • Restasche wählbar beigebettet

Entscheidungshilfe — nach Budget

BudgetDas ist realistisch
bis 6.000 €Kleiner Diamant (0,3 Karat), einfache Fassung, Beisetzung der Restasche
6.000–8.000 €Diamant (0,5 Karat) in Ring oder Anhänger gefasst
ab 8.000 €Mehrere Diamanten oder großer Stein mit hochwertiger Fassung

Richtwerte, Stand September 2026 — die konkrete Ausstattung hängt vom gewählten Bestatter und Friedhof ab.

Regional

Diamantbestattung nach Bundesland

Richtwerte für eine einfache bis mittlere Ausführung — Stand: September 2026. Die dritte Spalte zeigt den Aufpreis gegenüber dem günstigsten Bundesland (Mecklenburg-Vorpommern).

BundeslandDiamantbestattungΔ zum günstigsten Bundesland
Bayern3.200–5.500 €+78 %
Baden-Württemberg2.800–4.500 €+56 %
Hessen2.500–4.200 €+39 %
Nordrhein-Westfalen2.400–4.000 €+33 %
Rheinland-Pfalz2.200–3.800 €+22 %
Saarland2.200–3.600 €+22 %
Schleswig-Holstein2.200–3.700 €+22 %
Niedersachsen2.100–3.600 €+17 %
Hamburg2.600–4.500 €+44 %
Bremen2.400–4.000 €+33 %
Berlin2.300–4.000 €+28 %
Brandenburg2.000–3.400 €+11 %
Sachsen1.900–3.200 €+6 %
Sachsen-Anhalt1.800–3.000 €Basis
Thüringen1.900–3.200 €+6 %
Mecklenburg-Vorpommern1.800–3.100 €Basis
Auswertung: Am günstigsten ist Sachsen-Anhalt (1.800–3.000 €), am teuersten Bayern (3.200–5.500 €) — das sind rund 206 % Unterschied. Der Bundesweite Durchschnitt liegt bei etwa 2.250–3.850 €; 7 von 16 Bundesländern liegen darüber. In den südlichen Bundesländern und Großstädten zahlen Sie spürbar mehr, in Ostdeutschland und ländlichen Regionen deutlich weniger.
Städtevergleich

Diamantbestattung in 12 Städten

Feuerbestattung Ø (Basis) — Richtwerte aus öffentlichen Satzungen und Verbraucherstudien, von München (teuerste Stadt) bis Rostock (am günstigsten). Den passenden Bestatter in diesen Städten finden Sie im Anbieterverzeichnis mit über 2.600 Bestattern.

StadtFeuerbestattung Ø (Basis)Preisniveau
München4.200 €Teuerste Stadt
Stuttgart3.600 €Hochpreis
Hamburg3.500 €Hochpreis
Frankfurt am Main3.200 €Mittleres Niveau
Köln3.100 €Mittleres Niveau
Düsseldorf3.000 €Mittleres Niveau
Berlin3.000 €Mittleres Niveau
Münster2.900 €Mittleres Niveau
Hannover2.800 €Moderat
Leipzig2.400 €Günstig
Dresden2.300 €Günstig
Rostock2.200 €Am günstigsten
Auswertung: Der Unterschied zwischen der günstigsten Stadt (Rostock, 2.200 €) und der teuersten (München, 4.200 €) beträgt rund 91 %. Vor allem die Friedhofsgebühren treiben die Kosten in Großstädten — dieselbe Leistung kostet dort teils doppelt so viel wie in der Provinz. Prüfen Sie deshalb auch Friedhöfe in benachbarten Gemeinden.
Gebühren & Rechtsquellen

Offizielle Gebühren im Überblick

Alle Gebühren beruhen auf öffentlich einsehbaren Satzungen — fragen Sie beim Friedhof, Krematorium oder Steinmetz nach der aktuellen Fassung.

GebührUmfangPreisrahmenRechtsquelle
FriedhofsgebührenGrabnutzung, Beisetzung, Grabsteinsetzung400–3.500 €Friedhofsgebührensatzung der Gemeinde
KrematoriumsgebührEinäscherung inkl. Übergangsurne300–700 €Gebührenordnung des Krematoriums
GrabsteinsetzungSetzungsgebühr für Grabmale100–500 €Satzung des Friedhofs / Steinmetz-Innung
Grabpflege-VertragGärtnerische Grundpflege pro Jahr100–400 €Grabpflegevertrag mit dem Gärtnerbetrieb
Interaktiver Kostenrechner

Diamantbestattung-Rechner

Region und Wunschleistungen wählen — der Rechner zeigt die realistische Preisspanne für eine Diamantbestattung auf Basis der Marktdaten dieser Seite. Die Bestattungsart ist auf dieser Seite vorausgewählt.

Geschätzte Kosten: Diamantbestattung
ca. 7.250 €
Diamantbestattung · mittleres Preisniveau

Richtwerte auf Basis marktüblicher Spannen (Stand September 2026). Keine verbindlichen Preise — fordern Sie Angebote bei zwei bis drei Bestattern an, die Preise für dieselbe Leistung variieren um 20 bis 40 Prozent.

Bestatter-Angebote vergleichen →
Geld sparen

Diamantbestattung günstiger gestalten

Sparen heißt hier: würdevoll bleiben, aber nicht für dieselbe Leistung mehr zahlen als nötig.

Zwei bis drei Bestatter vergleichen

Die Preise für dieselbe Leistung variieren um 20–40 Prozent. Fordern Sie schriftliche Angebote mit allen Positionen ein — am einfachsten über bestattung.de.

800–2.000 € sparen

Friedhöfe benachbarter Gemeinden prüfen

Friedhofsgebühren variieren von Gemeinde zu Gemeinde. Oft genügt eine kurze Fahrt, um 30–50 Prozent zu sparen — bei Urnen besonders flexibel.

Bis zu 2.000 € sparen

Vergleichsangebot einholen

Ein unverbindliches Angebot schafft Preistransparenz vor der Entscheidung. bestattung.de vermittelt Angebote von Bestattern in Ihrer Umgebung.

Transparenz kostenlos
Häufige Fragen

Diamantbestattung — 10 häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu den Kosten der Diamantbestattung — kurz und verständlich beantwortet, abgestimmt mit den Preisdaten auf dieser Seite.

Was kostet eine Diamantbestattung?

Eine Diamantbestattung kostet zwischen 4.500 und 9.500 Euro. Die größten Kostenfaktoren sind die Diamantherstellung (2.500 bis 5.000 Euro), die Fassung (500 bis 2.000 Euro), die Einäscherung (400 bis 700 Euro) und die Beisetzung der Restasche (300 bis 800 Euro).

Wie entsteht der Diamant aus der Asche?

Aus dem Kohlenstoff der Asche wird in einem Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahren über mehrere Wochen ein echter Diamant hergestellt. Der Kohlenstoffanteil der Asche bestimmt die Größe des Rohdiamanten.

Was kostet die Diamantherstellung?

Die Herstellung eines Diamanten aus Asche kostet 2.500 bis 5.000 Euro je nach Größe und Anbieter. Ein 0,3-Karat-Diamant kostet etwa die Hälfte eines 0,5-Karat-Steins. Mehrere Diamanten für die Familie erhöhen den Preis entsprechend.

Was kostet die Fassung des Diamanten?

Die Fassung in Ring oder Anhänger kostet 500 bis 2.000 Euro. Beim Juwelier des Vertrauens ist die Fassung oft nur halb so teuer wie beim Anbieter selbst — ein Vergleich lohnt sich.

Was passiert mit der Restasche?

Die Restasche kann auf einem Friedhof beigesetzt werden (300 bis 800 Euro), vom Anbieter mit dem Diamanten ausgehändigt oder nach Landesrecht aufbewahrt werden. Die Beisetzung ist frei wählbar.

Wie lange dauert die Herstellung?

Die Herstellung des Diamanten dauert Wochen bis Monate je nach Größe und Auslastung des Labors. Die Urne mit der Asche wird in dieser Zeit vom Anbieter aufbewahrt. Für den Diamant gibt es ein Echtheitszertifikat.

Ist der Diamant echt?

Ja. Es handelt sich um einen echten Diamanten mit derselben chemischen Struktur wie ein Naturdiamant — hergestellt aus dem Kohlenstoff der Asche. Jeder Diamant wird mit einem Zertifikat ausgeliefert.

Kann man bei der Diamantbestattung sparen?

Ja. Kleineren Diamanten wählen (0,3 statt 0,5 Karat), Fassung beim Juwelier statt beim Anbieter und mehrere Anbieter vergleichen. Die Ersparnis liegt bei 1.000 bis 3.000 Euro.

Für wen eignet sich die Diamantbestattung?

Für Menschen, die einen tragbaren, dauerhaften Erinnerungsort wünschen. Sie ist die hochwertigste und teuerste Form der Erinnerung. Wünsche zu Größe und Fassung sollten im Vorsorgevertrag festgelegt werden.

Lohnt sich eine Bestattungsvorsorge für die Diamantbestattung?

Ja. Ein Vorsorgevertrag legt Größe, Farbton und Fassung verbindlich fest und sichert die Preise der Herstellung. Das Geld wird treuhänderisch verwaltet und im Todesfall direkt an den Anbieter gezahlt.

Transparenz

Quellen und Datenbasis

Alle Preisangaben auf dieser Seite beruhen auf überprüfbaren Quellen. Wir aktualisieren die Kostenseiten jährlich — die letzte Aktualisierung erfolgte im September 2026.

Datenbasis dieser Seite (Stand: September 2026)

  1. Stiftung Warentest: Spezialausgabe „Bestattung" (Oktober 2016) — Kostenaufstellung für Sarg- und Feuerbestattung mit exemplarischer Beispielrechnung.
  2. Friedhofsgebührensatzungen: Örtliche Friedhofsgebührensatzungen deutscher Städte und Gemeinden — Grabnutzungs-, Beisetzungs- und Grabsteinsetzungsgebühren.
  3. Krematoriums-Tarife: Tarifordnungen öffentlicher und privater Krematorien in Deutschland — Einäscherungsgebühren.
  4. Preis-Richtwerte bestattung.de: Redaktionell zusammengeführte Richtwert-Spannen aus Friedhofsgebührensatzungen, Krematoriumstarifen und Verbraucherstudien (u. a. Stiftung Warentest, Oktober 2016) — keine Preise einzelner Bestatter.
  5. Rechtsquellen: § 1968 BGB (Erbe trägt Beerdigungskosten), § 74 SGB XII (Bestattungsgeld), § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG (Nachlassverbindlichkeiten).

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Die Diamantbestattung abgesichert — in zwei Schritten

Eine Diamantbestattung kostet zwischen 3.500 und 12.000 Euro. Wer diese Summe nicht der Familie überlassen möchte, kombiniert einen verlässlichen Bestatter mit einer Sterbegeldversicherung.

Schritt 1 — Bestatter finden

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Schritt 2 — Kosten absichern

Sterbegeldversicherung für die diamantbestattung

Eine Sterbegeldversicherung mit passender Versicherungssumme deckt die Kosten ab. Bei höheren Versicherungssummen lohnt sich ein frühzeitiger Abschluss besonders.

  • Beiträge ab ca. 7 €/Monat bei frühem Abschluss
  • Versicherungssumme frei wählbar (3.000–15.000 €)
  • Auszahlung im Todesfall direkt an die Begünstigten
  • Tarife ohne Gesundheitsprüfung verfügbar

Warum jetzt handeln? Die Diamantbestattung ist eine besonders kostspielige Form der Bestattung — wer heute vorsorgt, schenkt der Familie finanzielle Sicherheit in einem schwierigen Moment. Je früher die Sterbegeldversicherung abgeschlossen wird, desto niedriger der Beitrag.

Hinweis: bestattung.de erhält eine Provision bei Vermittlung über die verlinkten Anbieter. Dies hat keine Auswirkungen auf den Preis für Sie.

Diamant­varianten

Welche Möglichkeiten gibt es?

Klar

Klassischer weißer Diamant

Der Standard: Ein farbloser Diamant in Reinheit IF–VS1. Er spiegelt Licht perfekt und ist als Anhänger oder Ring die beliebteste Wahl.

Fancy

Farbige Diamanten (blau, gelb, schwarz)

Durch Zugabe von Bor oder Stick­stoff im HPHT-Prozess können gezielt Farben erzeugt werden. Besonders Fancy Blue und Amber Yellow sind gefragt.

Roh

Unbearbeiteter Roh­diamant

Manche Angehörige wünschen den Stein im Roh­zustand – ein natürlicher Kristall ohne Schliff, der Reinheit und Ursprung besonders authentisch zeigt.

Schmuck

Eingefasst in Ring oder Anhänger

Die meisten Bestatter arbeiten mit Juwelieren zusammen, die den Diamanten in Weißgold, Gelbgold oder Platin fassen. Damit wird der Stein direkt trag­bar.

Rechtliche Vorgaben

Was gilt bei der Diamant­bestattung?

Vorrangige Feuer­bestattung

Eine Diamant­bestattung setzt stets eine vorherige Feuer­bestattung voraus. Nur aus der Asche kann der Kohlen­stoff für den Diamanten gewonnen werden. Direkte Diamant­herstellung aus dem Körper ist technisch unmöglich.

Keine Bestattung im klassischen Sinn

Der Diamant gilt nicht als Grab oder Bestattungs­ort im Sinne des Bestattungs­gesetzes. Es ist ein Beisetzungs­ersatz, der vom Gesetzgeber zwar geduldet, aber nicht reguliert wird. Deshalb entfallen Friedhofs­gebühren und Ruhe­fristen.

Echtheits­zertifizierung

Seriöse Anbieter lassen jeden Diamanten von unabhängigen Instituten wie GIA oder IGI zertifizieren. Das Zertifikat bestätigt Herkunft, Karat­zahl, Farbe, Schliff und Reinheit – damit ist wissenschaftlich nach­weisbar, dass es sich um einen echten Stein handelt.

Asche­menge & Mit­eigentum

Für einen brauch­baren Diamanten werden ca. 500 g Asche benötigt. Bei mehreren Erben sollte vorher schriftlich festgelegt werden, wer den Diamanten erhält oder ob mehrere kleinere Steine hergestellt werden. Das Vermeiden von Erb­streitig­keiten ist entscheidend.

Wussten Sie schon?

Diamanten aus menschlicher Asche sind chemisch identisch mit natürlichen Diamanten. Selbst ein erfahrener Juwelier kann sie im Labor nicht unterscheiden. Der einzige Unterschied: Der Kohlen­stoff stammt von einem geliebten Menschen – was den Stein emotional unbezahl­bar macht.

Häufige Fragen

Das sollten Sie zur Diamant­bestattung wissen

Ist der Diamant wirklich aus der Asche des Verstorbenen?

Ja. Der Kohlen­stoff wird aus der Asche isoliert und unter Labor­bedingungen zu einem echten Diamanten kristal­lisiert. Das Verfahren ist wissen­schaftlich nach­weisbar und wird von renommierten Instituten zertifiziert.

Wie viel Asche wird benötigt?

Für einen brauch­baren Diamanten (ab 0,25 Karat) werden ca. 500 g Asche benötigt. Das ist etwa die Hälfte der bei einer Erwachsenen­bestattung anfallenden Asche. Bei zu wenig Asche kann ein kleinerer Stein oder eine Kombination mit Spender­kohlen­stoff erfolgen.

Wie lange dauert die Herstellung?

Die typische Herstellungs­dauer liegt zwischen 8 und 16 Wochen, je nach Größe, Farbe und aktueller Labor­auslastung. Große Steine (über 1 Karat) können länger dauern.

Kann man den Diamanten von einem normalen unterscheiden?

Nein. Weder optisch noch chemisch ist ein Labor­diamant aus menschlicher Asche von einem natürlichen Diamanten zu unterscheiden. Er besitzt die gleiche Härte, Brillanz und chemische Zusammen­setzung (reiner Kristall­liner Kohlen­stoff).

Kann ich mehrere kleine Diamanten herstellen lassen?

Ja. Aus der Asche können mehrere kleinere Steine hergestellt werden, die dann an verschiedene Familien­mitglieder verteilt werden. Das muss jedoch vor Produktions­beginn festgelegt werden.

Was kostet eine Diamant­bestattung?

Ab ca. 3.000 EUR für einen kleinen Stein (0,25 Karat). Größere Steine (0,5–1 Karat) kosten 6.000–15.000 EUR. Zusätzlich kommen Feuer­bestattung, Schliff und Schmuck­fassung hinzu.

Ist der Diamant ein Erbstück?

Ja. Der Diamant ist persönlicher Besitz und kann vererbt, verschenkt oder verkauft werden. Er unterliegt nicht dem Bestattungs­gesetz, sondern dem normalen Eigentums­recht.

Vergleich

Alle Bestattungsarten im Vergleich

Kosten, Ablauf, Vorteile und Nachteile aller Bestattungsarten übersichtlich gegenübergestellt — von der Erdbestattung bis zur Diamantbestattung.

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